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Christoph Meier (Foto: Patrick B. Kraemer / MAGICPBK)

(pbk) Die Spiele der kleinen Staaten von Europa - ein zweijährlich stattfindendes Multisportereignis, das von den Nationalen Olympischen Komitees (NOK) der neun europäischen AASSE-Kleinstaaten organisiert wird und seit 1985 stattfindet – wurden in diesem Jahr in San Marino ausgetragen. SCUW-Eliteschwimmer Christoph Meier startet für sein Heimatland Liechtenstein. Für Meier war der 4 Tage dauernde Schwimmwettkampf eine willkommene Abwechslung zum harten Trainingsalltag im Rahmen seiner Vorbereitung auf die Schwimm-WM Mitte Juli in Budapest (Ungarn). Der von Paul Kutscher trainierte Allround-Schwimmer kam zu sieben Einsätzen.


Nicht wunschgemäss verlief der Auftakt. Gleich beim ersten Einsatz – 200m Vierlagen – wurde Meier disqualifiziert wegen einer inkorrekten Wende von der Rücken- in die Brustlage. Davon unbeeindruckt schlägt er am folgenden Tag im Final über 200m Brust als Zweiter an und gewinnt die Silbermedaille, nachdem er am Morgen über 400m Freistil bereits auf den fünften Platz gecrawlt war. Rückblickend analysiert Meier: „Die ersten zwei Tage war nicht so gut gewesen. Zudem hatten die Organisatoren Probleme mit den Meldungen. Darum konnte ich die 200m Delfin und die 100m Brust nicht schwimmen. Die 200m Vierlagen wären eigentlich mit 2:03.19 eine neue persönliche Bestzeit – wäre ich nicht disqualifiziert worden.“


Ein spezielles Highlight erlebte der Olympia-Starter am dritten Wettkampftag als er zum ersten Mal für Lichtenstein eine Staffel schwimmen konnte. Das Männer-Quartett aus dem Ländle belegt über 4x100m Lagen den fünften Platz.


Sehr zufrieden ist Meier mit seiner Performance am Schlusstag. Zuerst bleibt er im Final über 400m Vierlagen souverän ungeschlagen und nur 15 Minuten spult er im Final über 1500m Freistil die 30 Bahnen regelmässig wie ein Schweizer Uhrwerk ab. Meier schlägt hinter dem Cyprioten Constantinos Hadjittooulis als Zweiter an. „Die 400m Lagen waren eine solide Leistung wo ich die letzten 100 Meter nicht mehr allzu fest pushen musste um zu gewinnen. Überrascht war ich dass, ich nach 15 Minuten ohne auszuschwimmen über 1500m Crawl 16:08.38 schwimmen konnte. Das war eine schöne Pace quer durch. Leider bin ich am Schluss nicht mehr aus diesem Trott herausgekommen und musste den Cyprioten ziehen lassen.“


In der abschliessenden 4x100m Freistilstaffel – mit 1900 Wettkampfmeter in den Knochen – stellt Meier seine gute Ausdauer erneut unter Beweis. Für die zwei Bahnen braucht er lediglich 52.75 Sekunden. Mit einer Gold- und zwei Silbermedaillen, sowie einer eindrücklichen Performance am letzten Wettkampftag, kann Meier zuversichtlich die letzte Phase der WM-Vorbereitung in angriff nehmen.


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Foto: Patrick B. Kraemer / MAGICPBK

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