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Christoph Meier über die Olympischen Spiele in Rio

 

Olympische Spiele - ein Traum wird wahr.

 

Man hat mich gefragt, ob ich meine Eindrücke und Erfahrungen von Olympia in einem kurzen Text erzählen kann. Es fiel mir schwer. Eigentlich ist es gar nicht möglich. Man kann es nicht in Worte fassen. Dennoch probiere ich es.

 

Alle reden von der Olympiade. Doch wörtlich übersetzt, ist die Olympiade die vier Jahre zwischen den Spielen. Es sind vier Jahre der Entbehrungen, mit Höhen und Tiefen, viel Leid, Tränen, Zweifel, aber auch Freude und Erlebnisse fürs Leben. Man gibt alles für diesen Traum von dem alle Athleten reden. In jedem Moment probiert man im näher zu kommen.

 

Ich konnte mir diesen Traum verwirklichen. Ende Juni bekam ich die positive Nachricht, dass ich in Rio starten darf. Dann ging alles schnell. Zwei Wochen Vorbereitung in Rom, offizielle Verabschiedung von der Bevölkerung von Liechtenstein, zwei Wochen Vorbereitung in Florida. Für mich verlief die Vorbereitung nicht immer nach Plan. Nach Impfungen wurde ich leicht krank. Es gab Tage, an welchen ich schon fast geflogen bin und am nächsten konnte ich fast nicht mehr schwimmen. Aber der Traum vom perfekten Moment hat mich jeden Tag motiviert.

 

Am 1. August bin ich dann von Florida nach Rio de Janeiro geflogen und ins olympische Dorf eingezogen. Alles war riesig. Das Dorf, das Schwimmstadion, viele Athleten aus verschiedenen Sportarten aus allen möglichen Ländern. Der Wettkampftag kam näher. Normalerweise werde ich immer nervöser. Irgendwie wurde ich aber ruhiger und ruhiger. Am 5. August konnte ich die Eröffnungsfeier "nur" im TV anschauen, aber der Funken des olympischen Feuers ist rüber gesprungen. Traum wurde Realität.

 

Am 6. August war es soweit. Ich war einfach glücklich. Ich hab’s geschafft, egal was passiert. Frühstücken, Einschwimmen, Badehose anziehen und Kopfhörer rein. Im Callroom war es wie in einem Tunnel. Dann raus zum Pool Deck. Alles ging so schnell. Das Publikum habe ich kaum wahrgenommen. Nur ich und Bahn 4. Auf den Startblock und los. An das Rennen kann ich mich nicht mehr wirklich erinnern. Dann habe ich angeschlagen und auf die Zeittafel geschaut. 2.4 Sekunden Bestzeit. Landesrekord. Zwei Jahre habe ich auf diesen Moment gewartet. Ich war nur noch glücklich und konnte nur noch lachen. Kein Schmerz nur pure Freude. Die applaudierenden Zuschauer. Es war der perfekte Moment. Jahre harter Arbeit gehen in diesem Moment auf. 1000fach zurückbezahlt. Unbeschreiblich schön.

 

Danach konnte ich die Spiele geniessen. Anfeuern, neue Leute kennen lernen, alle möglichen Sportarten anschauen.

 

So ein unbeschreibliches Erlebnis will man mehr als einmal erleben. Es ist Motivation für mehr. Nach vier Wochen Ferien in Brasilien heisst es zurück ins Training.

Ich bin bereit für die nächste Olympiade.

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